Aus dem Berufsleben
Mein Beitrag zum Fortschritt
Der Diplom-Ingenieur Marcel Ziemann arbeitet seit drei Jahren bei Berliner Glas und ist stolz darauf, einen Beitrag für die Menschen der Zukunft zu leisten.
Marcel Ziemann steht konzentriert im Labor. Er hat eine Schutzkleidung an – nicht so sehr um sich selbst zu schützen, sondern vielmehr das Material, das er vor sich liegen hat. „Die Anforderungen an Reinheit sind hier extrem hoch“, sagt er. „Das beginnt schon beim Ankleiden und geht weiter bis zum richtigen Verhalten im Labor, etwa den vorsichtigen, kontrollierten Bewegungen“. Ziemann ist seit drei Jahren für das Light-Alliance Unternehmen Berliner Glas tätig und arbeitet gerade mit sogenannten elektrostatischen Haltern, einem effektiven „Klebstoff“ für mikroelektrische Bauelemente – in diesem Fall für die Halbleiterindustrie.
Ziemann gelang eine Karriere bei einem attraktiven Arbeitgeber: Die Berliner Glas Gruppe ist einer der führenden europäischen Entwickler und Hersteller von präzisen optischen Komponenten und hochwertig veredelten technischen Gläsern. Rund 1.000 Mitarbeiter entwickeln weltweit Lösungen für die Halbleiterindustrie, Medizin, Messtechnik und Analytik. Dem traditionsreichen Familienunternehmen ist es wichtig, schnell und flexibel auf die dynamischen Bedürfnisse des High-Tech-Marktes zu reagieren. Dafür investiert es viel in Forschung und Entwicklung, in neue Technologien und nicht zuletzt in die Mitarbeiter selbst. Die vielfältige Ausrichtung des Unternehmens erfordert ganz unterschiedliche Experten: Ingenieure, Feinoptiker oder CNC-Fachkräfte.
Marcel Zieman ist ein gutes Beispiel: Er hat Werkstoffwissenschaften studiert und ein Industriepraktikum bei der Berliner Glas absolviert. Nach dem Studium schickte er eine Inititativbewerbung – und wurde genommen. Im Labor entwickelt er nun unter anderem die Halter für Silizium-Substrate von Mikrochips weiter. Das Unternehmen lebt von solchen Innovationen. Kein Wunder, dass die Entwicklungsabteilung in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist. Erst 2009 wurde ein neues Fabrikgebäude fertiggestellt – ein großer Teil davon sind Reinräume, in denen Komponenten für die Chipindustrie produziert werden. Der Bereich Photonics macht bei der Berliner Glas rund zwei Drittel des Gesamtumsatzes aus – den zweitgrößte Anteil nehmen technische Gläser ein. Kunden sind Fernsehgerätehersteller wie Loewe, Bang & Olufsen und Philips, ebenso Computerkonzerne wie HP und Apple.
Zieman zieht es immer wieder gerne ins Entwicklungslabor. „Hier habe ich die Chance, direkt am Produkt zu arbeiten“, sagt er. „Das ist wichtig, um nicht den Bezug zu ihm zu verlieren“. Zum Laboralltag gehören einfache Aufgaben wie Kontakte löten, aber auch komplexe Programmierungen für die präzise Gerätesteuerung. Gerade die Präzision ist in der Optik entscheidend: Die optischen Beschichtungen der Substrate bestimmen den Weg des Lichts. Sie bündeln, streuen, lenken, verkleinern oder vergrößern es, und machen das Licht zum perfekten Werkzeug.
„Die optische Technologien sind zweifellos Schlüsseltechnologien für den Menschen der Zukunft“, sagt Zieman. „Wir leisten mit unserer Arbeit einen Beitrag zum Fortschritt in so wichtigen Bereichen wie Medizin, Energie, Datenspeicherung und -übermittlung – darauf dürfen wir auch ein wenig stolz sein!“
Aktuelle Jobs der Berliner Glas finden Sie in unserer Stellenbörse:
http://www.lightalliance-jobs.de
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